von Nico Benthien

Erfolgreiche Benefits für Mitarbeiter – oder doch nur ein Überbietungs­wettbewerb?

Gestern Abend hatte ich das Vergnügen, an einer Veranstaltung von Rohländer Beteiligungen zum Thema "Erfolgreiche Benefits für Mitarbeiter" teilzunehmen. Ein großes Dankeschön an Martin Rohländer und Patrick Matthäi für die Einladung und die großartige Organisation der Speaker!

Die Diskussion war spannend und vielschichtig:
💡 Betriebsrente vs. Direktversicherung/Pensionskasse – Welche Vorteile ergeben sich für Arbeitgeber und Mitarbeitende?
💡 Betriebliche Krankenversicherung – Wie können Unternehmen damit gezielt Mitarbeitende binden und unterstützen?
💡 Feelgood-Management – Wie wirkt sich eine langfristige Strategie zur Mitarbeiterzufriedenheit auf die Zusammenarbeit aus?

Doch eine zentrale Frage beschäftigte uns besonders: Haben wir uns längst in einen Überbietungswettbewerb um Benefits manövriert?
❓ Macht ein unzufriedener Mitarbeitender durch Benefits automatisch glücklich?
❓ Wer setzt den Impuls für ein Benefit – die Führungskraft oder der Mitarbeitende?
❓Ist ein Zuschuss zum Fitnessstudio sinnvoll, wenn es niemand nutzt?

Vielleicht sollten wir uns wieder stärker darauf besinnen, was wirklich zählt: Wertschätzung, Sinnstiftung und eine offene Unternehmenskultur.

Statt x-beliebige Benefits zu sammeln, könnten Unternehmen gezielt echte Mehrwerte schaffen, zum Beispiel:

🌱 Zusätzliche Urlaubstage für nachhaltiges Reisen
🌍 Freistellung für nachhaltige Projekte (z. B. Bäume pflanzen, Stadtteile vom Müll befreien)
🤝 Bezahlte Zeit für Ehrenamt während der Arbeitszeit (z. B. 2 Stunden pro Woche für die Planung eines F-Jugend-Trainings)

Wie seht ihr das? Welche Benefits schaffen echten Mehrwert – und welche sind reine Kosmetik?

Ich freue mich auf eine intensive Diskussion und eure Vorschläge! 🚀

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